Release “Digital Disdain (Djentleman)” von Sattmar

Sattmar veröffentlichen neue Single und Video „Digital Disdain“ – Alternative Metal gegen die hässliche Seite des Internets

Es gibt Themen, über die man im Metal immer wieder stolpert, und dann gibt es Themen, bei denen man sich denkt: Ja, darüber sollte viel öfter gesprochen werden.

Sattmar aus dem Hunsrück widmen sich mit ihrer neuen Single „Digital Disdain (Djentleman)“ einer ziemlich hässlichen Seite unserer digitalen Welt: dem Umgang miteinander im Internet.

Wir alle kennen es. Ein Kommentar ist schnell geschrieben, ein Mensch auf der anderen Seite des Bildschirms schnell beleidigt. Hinter einem anonymen Account fällt es offenbar leichter, Grenzen zu überschreiten und Dinge zu sagen, die man seinem Gegenüber wahrscheinlich niemals ins Gesicht sagen würde. Das Internet macht aus manchen Menschen plötzlich erstaunlich mutige Zeitgenossen.

Genau diese toxische Dynamik greifen Sattmar auf.

Und sie verpacken das Thema nicht in irgendwelche weichgespülten Worte, sondern lassen es musikalisch ordentlich krachen. Brachiale Riffs treffen auf cleane Vocals und druckvolle Screams, eine Kombination, die gut zu einem Song passt, der sich mit einer so aggressiven und gleichzeitig alltäglichen Thematik beschäftigt.

Was mir dabei besonders gefällt: „Digital Disdain (Djentleman)“ versucht nicht, das Problem unnötig kompliziert zu machen. Es geht um etwas, das wir mittlerweile alle beobachten können. Menschen sitzen hinter ihren Bildschirmen, fühlen sich unangreifbar und vergessen dabei offenbar, dass am anderen Ende ebenfalls ein Mensch sitzt.

Vielleicht ist genau das die Stärke des Songs: Er hält uns eine digitale Realität vor Augen, die längst normal geworden ist – obwohl sie alles andere als normal sein sollte.

Definitiv eine Band, die man im Auge behalten sollte

„Digital Disdain (Djentleman)“ ist seit dem 4. September 2026 draußen. Und wer sich den Song jetzt anhört, darf sich direkt auf den nächsten Schritt freuen: Das dazugehörige Musikvideo erscheint (heute) am 6. September.

Sattmar sind für mich damit definitiv eine Band, die man im Auge behalten sollte. Alternative Metal darf schließlich nicht nur laut sein. Manchmal darf er auch etwas sagen.

Und genau das tut „Digital Disdain (Djentleman)“.

Sattmar im Netz:

Offizielle Hompage von Sattmar

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