🎧 Albumreview | Pinch Black – Dystopian Times (2025)

Independent Release – 01.10.2025

Wenn die Welt schon brennt, liefern Pinch Black mit Dystopian Times den passenden Soundtrack dazu. Acht Songs, ein dystopisches Konzept und jede Menge ehrliche Wut – kein glattgebĂŒgelter Hochglanz-Metal, sondern ein kompromissloses StĂŒck Underground-Energie.

Von „Duel“ ĂŒber „Monsters“ bis „The Reaper“ zieht sich ein roter Faden aus Schatten, innerem Chaos und gesellschaftlicher KĂ€lte. Die Band schafft es, HĂ€rte und AtmosphĂ€re zu vereinen – mit tighten Riffs, druckvollem Sound und Momenten, die echt berĂŒhren. Besonders stark: „Whales in the Clouds“, das zwischen Melancholie und Abriss pendelt.

Sie beschreiben ihren Stil selbst als „Pure Epic Death Metal“

Musikalisch bewegt sich Dystopian Times im Spannungsfeld zwischen melodischem Death Metal und groovigem Modern Metal – mit einer dĂŒsteren, fast filmischen AtmosphĂ€re.
Die Gitarren dominieren mit druckvollen Midtempo-Riffs, wĂ€hrend immer wieder melancholische Leads und melodische ÜbergĂ€nge Raum schaffen. Das Schlagzeug ist prĂ€zise und rhythmusorientiert, eher treibend als ĂŒberladen, und sorgt fĂŒr einen stabilen Groove, der an modernen Death- oder Thrash-Sound erinnert.

Technisch anspruchsvoll begeistert Pinch Black mit klarer Struktur und Dynamik: Songs bauen sich organisch auf, steigern sich in Wellen und entladen sich in massiven Refrains oder Breakdown-Ă€hnlichen Passagen.
Dabei bleibt der Gesamtsound roh, ehrlich und atmosphĂ€risch dicht – kein Hochglanz-Metal, sondern ein Sound mit Ecken, Kanten und Charakter.

Klanglich erinnert das eher an eine Mischung aus modernerem Melodic Death Metal (Ă  la Be’lakor oder Mytherine) und der Wucht klassischer Groove-Riffs, wie man sie aus dem frĂŒhen Machine-Head-Umfeld kennt – allerdings mit deutlich mehr dĂŒsterer Stimmung und emotionaler Tiefe.

Wer Metal mit Melodie, Druck und dystopischer AtmosphĂ€re sucht, wird sich hier sofort zuhause fĂŒhlen.

Was bleibt? Ein Album, das Haltung zeigt – roh, dĂŒster und authentisch.
Pinch Black liefern kein Zukunftsversprechen, sondern einen musikalischen RealitÀtscheck.

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Liebe zum Detail: Dystopian Times als SammlerstĂŒck

Schon beim Auspacken wird klar: Dystopian Times ist weit mehr als nur ein neues Pinch Black-Album – es ist ein echtes SammlerstĂŒck. Die Band hat sich fĂŒr eine edle Metal-Case-Edition entschieden, die bereits beim ersten Anblick Wertigkeit ausstrahlt. Das Cover mit der stilisierten, comicartigen Darstellung der Band vor einer dĂŒsteren Sonnenfinsternis greift das dystopische Konzept perfekt auf: modern, kantig und mit einem Hauch Retro-AttitĂŒde, der an alte Thrash-Artwork-Zeiten erinnert.

Auf der RĂŒckseite findet sich die limitierte Tracklist, inklusive handnummerierter Auflage (nur 200 StĂŒck!). Im Inneren wartet ein aufwendig gestaltetes Inlay mit Logo-Print, Artwork-Karte und zusĂ€tzlichem Booklet – kleine, aber feine Details, die zeigen, dass hier Herzblut und Handwerk aufeinandertreffen.

Diese Veröffentlichung vereint klassische SammlerĂ€sthetik mit moderner Underground-AttitĂŒde – genau das, was physische Releases heute wieder besonders macht. Pinch Black beweisen, dass es auch im digitalen Zeitalter noch möglich ist, ein Album zu schaffen, das man nicht nur hört, sondern mit allen Sinnen erlebt.

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Mein Fazit: đŸ”„ „Willkommen in der Zukunft – sie ist dĂŒster, laut und ehrlich.“
Pinch Black – Dystopian Times (2025)
Der Soundtrack fĂŒr alle, die genug vom Schönreden haben. đŸ€˜

⭐⭐⭐⭐☆ (4/5)
Pflicht-Check fĂŒr alle, die im Metal noch etwas Echtes suchen.

âžĄïž Gehört schon? Wie findet ihr das Album?
Lasst eure Meinung da – wir sind gespannt, wie ihr die dystopische Reise von Pinch Black erlebt habt. đŸ€˜

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